Die Trendagentur T-Factory (Hamburg) befragte dafür 1200 Jugendliche und junge Erwachsene. Ab 1000 ist eine Umfrage repräsentativ. Immerhin für 8,3 % der Männer und 11,1 % der Frauen ist das Thema „Religion“ sehr wichtig. Während 16,3% der 11-14 Jährige dem Thema eine hohe Bedeutung beimessen, sind es bei den 30-39 Jährigen nur noch 3,9%.
Und jetzt was mich besonders als alten Hose tief tragenden Menschen freut! Von den vier größten Jugendszenen (Computer, House, Hip Hop und Fitness) sind die Anhänger der Hip Hop Szene am religiösesten! 15,6 % halten es für interessant.
Computerszene 6,3%
House 9,7%
Fitness: 9,9%
Die Agentur führt es hauptsächlich auf die Jugendlichen mit muslimischen Hintergrund zurück, die sich sehr oft der Hip Hop Szene zuordnen. Bei ihnen spielt Religion noch oft eine große Rolle.
… sagt das folgende Lied. Ich möchte deine religiösen Gefühle nicht verletzen. Ich bin ja auch evangelisch, aber ein bisschen Satire und Tusch muss sein
Die Bibel in 1. Petrus 5,14: „Grüßt einander mit dem Kuss der Liebe! Friede sei mit euch allen, die ihr in (der Gemeinschaft mit) Christus seid.“
Wie platt und oberflächlich sind oft unsere Grüße! Hier bei Petrus finden wir einen gefüllten Gruß.
Miteinander grüßen
Petrus stellt sich in die Gemeinschaft seiner Mitarbeiter. Zeugendienst ist immer Gemeinschaftsdienst. Silvanus (a) ist vertrauenswürdig, (b) drängt sich nicht vor, aber hilft Petrus, (c) übernimmt Aufgaben, z. B. als Bote des Petrus. Zusammen mit Silvanus und Markus grüßt Petrus die Gemeinden, zeigt so die Dienstgemeinschaft, die auch ihn trägt. Er gibt dem Silvanus ein gutes Zeugnis: Vertrauenswürdig! und bestätigt ihn mit seiner apostolischen Autorität. Kein Futterneid. Die Christen in Rom grüßen mit. »Grüßen« heißt »einander von Herzen an- und aufnehmen«. Hier ist die Wurzel wirklicher Ökumene, hier, wo das »mit auserwählt« bewusst bekannt und anerkannt wird.
Einander grüßen
Die Gemeinschaft der Christen ist die Gemeinschaft derer, die sich lieben. Ihr Grüßen ist mehr als Höflichkeit. Christen sind nicht höflich, sondern herzlich zueinander. Das sieht man auch an den äußeren Formen: der Bruderkuss. Wir sind hier so zurückhaltend. Ist das auch Zeichen geschwundener wirklicher Liebe? Uns neu auf Ausdrucksformen unserer christlichen Liebe zu besinnen, ist wichtig. Die Frage der Du-Anrede etwa. Der wirkliche Gruß ist gefüllt. Petrus spricht den Gemeinden betont Trost und Ermunterung zu: Ihr steht wirklich in der rechten Gnade Gottes. Er spricht konkret in ihre Situation, in ihre Anfechtungen hinein. Um einander recht grüßen zu können, muss man umeinander wirklich wissen.
In Christus grüßen
In Christus zu sein, das ist das Kennzeichen der Christen. Nicht christlich, sondern in Christus. Das meint die persönliche Lebens – und Liebesverbindung mit dem auferstandenen Herrn. Er ist unser Friede. Im Gruß des Friedens spreche ich dem andern alles Heil zu, das in Jesus Christus ist. Das meint »einander segnen«. Mein Gruß soll Segen für den andern sein. Gibt es diesen gefüllten Zuspruch noch unter uns Christen?
Dieses Wochenende war ich mit Svenja und Linda in Braunschweig zur internationalen Weltmeisterschaft des Breakdance! Viele Gruppen hatten in den Vorentscheiden in ihren jeweiligen Ländern gewonnen und sich somit das Recht erworben, ihr Land in Deutschland zu vertreten. Jedes Jahr findet die Weltmeisterschaft statt und zwar immer in Deutschland. Das diesjährige „Battle of the year“ jährte sich zum 20.Mal. Das Programm ging von 16.30 bis 0.30 Uhr. 9 Namhafte DJ´s, 10.000 Teilnehmer, Seminare/Ausstellungen und Workshops und und und…
Neben dem Programm gab es eine riesige Halle in der mehrere kleine Kreise gebildet wurden. In diese konnte jeder sein Können zur Schau stellen. Ich empfehle euch sehr, ab 7:16 das Video anzusehen. Der kleine Steppke ist ca. 8 Jahre alt und battelt die anderen zugrunde. Das Battle selbst habe ich nicht aufgenommen – ich war zu weit weg. Und übrigens: Korea hat mit ihrer Crew Gamblerz gewonnen…
Anschließend fuhren wir nach Meimbressen (mein Heimatdorf) um dort zu nächtigen. Am nächsten Morgen ging es weiter nach Marburg um dort dem GSW-Wrestling Kampf zu frönen. Schon peinlich und bewundernswert zugleich das alles…
Schock„Glitzerpenis“ vs. Absolut Andy
Murat Bosporus & Jetta vs. „Ecki“ Eckstein & Wesna: Besondere Szenen: 0:14 und 1:15
Doppel 2:Besondere Szenen: 2:35
Nach 2 Stunden waren erst 3 Kämpfe geliefert und die anderen 3 kamen noch. „Leider“ musste ich los um bei den Jesus Freaks Marburg abends zu predigen. Es ging um das Thema seine eigene Glaubenstradition zu reflektieren, seine heutige Spiritualität zu schätzen und leidenschaftlich auszuleben. Daneben aber auch andere Glaubenstraditionen kennen zu lernen, zu schätzen und sich von ihnen inspirieren zu lassen. Zwei Zitate benutze ich mit denen ich enden will.
Zitat Janis Vanagas, lutherische Erzbischof von Lettland:
„Tradition ist der lebendige Glaube der Toten. Traditionalismus ist der tote Glauben der Lebendigen.“
Zitat Kenda Creasy Dean:
„Wenn es im Christentum nichts mehr gibt, wofür es sich zu sterben lohnt, ist die Frage ob das Christentum noch etwas bietet wofür es sich zu leben lohnt!“
Ps. Braunschweig ist auch sonst eine schöne Stadt mit immerhin 245.000 Einwohner!
Dieses Wochenende war ich auf der 5. Ökumenische Begegnung von geistlichen Gemeinschaften, Orden und Kommunitäten. Da ich im Netzwerk der emergenten Kommunitäten mitmache, konnte ich als Abgesandter teilnehmen. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, es gab so viele Eindrücke. Wen interessiert welche Gruppen teilgenommen haben (teilweise mit mehreren Abgesandten) kann am Ende des Post nachsehen.
Erstmal war ich mit Abstand der jüngste Teilnehmer – 25 Jahre, dann kam Norbert Roth mit 35 und dann die nächsten mit vielleicht 55 oder Älter. Für mich sind solche Begegnungen immer auch eine Herausforderung ältere Menschen mit ihrer Art, ihren Themen und ihren No-Gos kennen zu lernen. Und das war sehr spannend.
Neben der anderen Generation waren die Teilnehmer aber auch alle sehr reiche Leute. Nicht reich an Geld, sondern Erfahrung, Theologie, Wissen, Orginalität… So konnte ich z.B. den EKD-Beauftragten für ev. Gemeinschaften Jürgen Johannesdotter oder Friedrich Aschoff (Geistl.Gemeindeerneuerung d.ev.Kirche) den Onkel von Peter Aschoff kennen lernen. Dort waren Leute die so viel schon erlebt und durchgemacht haben (teilweise noch Kriegskinder), was mich sehr beeindruckt hat. Von ihnen konnte ich viel lernen!
Der Zeitplan des Treffens war stramm. 7.15 Uhr startete der Tag mit Morgenlob und endete um 21 Uhr mit dem Abendlob. Außer für die Essenszeiten, gab es höchsten 30 Min Pause. Da mein Zimmer nochmal 500 Meter vom Veranstaltungshaus weg lag also nicht sehr viel.
Einmal gab es Gespräche in Kleingruppen und die Teilnehmer waren so interessiert daran, von Norbert und mir etwas über die Jesus Freaks und die emergenten Kommunitäten zu hören, dass wir fast die ganzen 1,5 h erzählten… Und die Älteren waren so interessiert, dass sie sich gegenseitig anstachelten, auch einmal Menschen/Jugendliche die ihnen eher schwer fallen, einzuladen oder ihnen zu begegnen. Und das ist für viele nicht leicht! Eine sagte, dass sie jetzt jm. sah der vor der Mietwohnung in der Stadt rauchte und Bier trank, obwohl da eine Anwaltskanzlei im Haus ist. Für sie ist so etwas (in meiner Sprache) vollassi… Hier merkte ich unsere großen Generationsunterschiede. Toll das sie trotzdem noch mit über 80 auf junge Menschen zugehen wollen und auf sie einlassen. Nein, nicht toll, sondern bewundernswert!
Die sehr schöne Kirche will ich euch auch nicht vorenthalten. Das Youtube Video brauch manchmal etwas zum laden…
Bei dem Luzernarium/Vesper (mit einem tollen Knaben und einem junge Männer Chor!) nachmittags in der Kirche war es schon recht dämmrig. Auf einmal erhellte sich die ganze Kirche und die Sonne schien genau auf den goldenen Schrein. Geile Lightshow von oben!
Dann kamen natürlich die Themen die mich inspirierten. Das Treffen hatte das Thema Nachfolge und die zwei wichtigen Nebenthemen konnten auch nicht ausgespart werden: Ökumene und kommunitäres/ monastisches Leben. Ein paar Gedanken habe ich unten notiert.
Die mitgeschriebenen Inhalte geben nicht unbedingt meine Meinung wieder.
„Der Liebe Christi nichts vorziehen“
2 Pole sind wichtig für Kommunitäten: Freundschaft mit Christus und Freundschaft unter den Nachfolgenden.
Das Wort „Nachfolge“ kommt nicht in der Bibel vor. An den Stellen steht immer ein „Tuwort“ und kein „Hauptwort“. In der Bibel ist also ein aktiver Schritt gemeint.
In der Bibel (AT wie NT) kommen immer wieder Hinweise, die Gott als sehr persönlichen liebenden Gott zeigen. Er ist an unserer Freundschaft interessiert.
„Freundschaft ist die Lebensform Gottes die in Jesus sichtbar wird.“
„Mit ihm kann ich reden wie mit einem Freund, obwohl er der Herr ist“ (Theresa von Avila)
„Kirchengemeinden werden nur leben, wenn Befreundung geschieht.“
Wenn wir eins seien wollen, dann nicht nur bilateral, sondern multilateral.
„Wir glauben mehr als wir leben“ oder „Wir glauben was wir leben“ Nein – Wir wollen leben was wir glauben
„Wir zechen alle auf Christi Leibe“ (Luther)
Landesbischoff der lippischen Landeskirche und Abgesandter der ev. Kirche für Kommunitäten: „Wir sind in der Ökumene schon weiter als wir glauben und was in gemeinsamen Verfassungen geschrieben steht.“
Prof. Dr. Gerhad Lohfink predigte damals als junger Priester in einer katholischen Kirche über die Nachfolge ganz unverblühmt und rief zur radikalen Nachfolge auf (Lukas 9,57-62). Danach kam eine Frau die sagte, sie pflege ihre Mutter und hat schon lange kein eigenes Leben mehr. Sie würde gern alles hinschmeißen, aber kann dies aufgrund der Mutter nicht einfach machen. Das zeigte ihm: „Die Evangelien sind Sprengstoff, deswegen muss man vorsichtig damit umgehen“. Und erst später konnte er sagen, dass für die Frau wahrscheinlich der Auftrag ihre Mutter war und es nicht darum ging alles hinzuschmeißen für die >echte< Nachfolge.
Nachfolge heißt „hinterhergehen“, genauso wie ein Schüler seinem Lehrer hintergeht. Nachfolge ist also vom Evangelium her, der Ruf in ein neues Leben.
„Folget mir nach, ich will euch zu Menschenfischern machen“. Die Jünger folgten einem fremden Willen, nicht ihrem eigenen. Dies entsprach überhaupt nicht ihrem Lebensentwurf, ihrem Ziel was sie bisher hatten. Sie erkannten in Jesu Willen den göttlichen Willen. Wie sieht das bei uns aus?
Warum sollte in dem rabbinischen Lehrer/Schüler Verhältnis, der Schüler dem Lehrer dienen? Damit der Schüler, der seinem Lehrer dient, ständig in seiner Nähe ist. Dadurch kann er von dem Meister lernen.
Wir haben heute einen Bedürfnisüberfluss . Jesus fordert uns aber auf, nichts mit in seine Nachfolge zu nehmen. Es geht Jesus dabei nicht zuerst um Armut oder Anspruchslosigkeit seiner Jünger, denn er entsendet sie mit der Gewissheit, dass sich um sie gekümmert wird. Ein Zeichen für die anfangende Gottesherrschaft. Gott der sein Volk sammelt und zusammenführt, wird sich auch darum kümmern das seine nachfolger ernährt werden.
„Werden sie in einer Stadt abgelehnt, sollen sie den Staub von den Füßen klopfen um nicht mitschuldig zu werden, am Unglauben der Stadt. Sehr radikal! Nicht zu vereinen mit unserem verweichlichten Humanismus.“
Jünger sein heißt Hingabe an die Bedürftigkeit der kommenden Gottesherrschaft.
Es geht Jesus um die ganze Welt. Aber wie kann man die ganze Welt glaubwürdig erreichen? Nur wenn es in der Welt ein Volk gibt, was diese Botschaft weiter gibt. Ich kann nicht die ganze Welt berieseln, sondern ich muss in einem Volk anfangen. Um dieses Volk zu verändern, muss ich mit einer kleinen Gruppe beginnen –> Jesus und seine Jünger. Das ist der Sinn Israels. Durch das Volk Israel und Jesus wurde die Welt positiv verändert. Jesus ist ein lebendiges Nervenzentrum in Israel und bald darauf darüber hinaus.
Jesus hat nie die regierende Macht angegriffen oder der politischen Herrschaft weltlicher Mächte widersprochen. Die Welt brauch Regierungssysteme sonst funktioniert sie nicht. Jesus ist gekommen um uns zu verändern.
In Lukas 5 weist Jesus einen Nachfolger ab. An alle richtet sich die Botschaft der Gottesherrschaft und der Lebensveränderung. Aber Jesus fordert NICHT alle auf, ihm nachzufolgen und den gleichen weg der Aufopferung zu gehen wie er. Soll jeder wie Jesus ehelos leben? Soll jeder sein Hab&Gut weggeben? Nein, dass kann nicht gemeint sein. Trotzdem haben wir alle eine Ruf: Den Aufbau der Gottesreiches zu unterstützen und unsere Berufung zu leben. Wenn alle den Auftrag gehabt hätten alles wegzugeben, in welchen Häusern hätten sich die ersten Christen (wie in der Apostelgeschichte beschrieben) treffen sollen? Dies ist ein sehr krasser Gedanke, wenn man ihn zu Ende denkt. Gerade für Leute die verstehen, dass jeder Christ in die direkte Nachfolge Jesu und damit seiner Askese gerufen ist.
Wer berufen ist und berufen wird, darf nur in völliger Freiheit nachfolgen. Ein anderer Grund kommt nicht in Frage. Wir können uns nicht selbst berufen. Berufung wird von jemandem zugesprochen.
„Der Herr der Welt hat nur unsere Hände.“
„In der Zeit entwickelte sich eine Massenkirche wo die Konturen der Ur-Kirche zu verschwinden drohten.“
Die erste Frage ist: Was ist deine Berufung? Und die zweite Frage: Wie kann ich sie in ihrer Berufung fördern? Und die dritte Frage: Wie kann sie in der Gemeinde eingebunden sein (auch indirekt im Sinne, wie kann die Gemeinde es dem Einzelnen ermöglichen seine Berufung zu leben).
Würden wir uns zutrauen Menschen einzuladen damit sie an uns erkennen, wie Christsein gelebt wird?
Glaube und Arbeit hatte im NT noch sehr nah etwas miteinander zu tun.
Die Gründung neuer Gemeinden im NT hatte oft etwas damit zu tun, das Menschen mit ihrer ganzen Existenz in die Stadt zogen in der Paulus gepredigt hatte. Sie sammelten damit die bekehrten Menschen und begleiteten die Gemeinde. In Athen z.B. kam keiner zum Glauben. Es entstand keine Gemeinde.
In der Urgemeinde war die brüderliche Zurechtweisung normal. Paulus schreibt immer wieder darüber. Für diese Zurechtweisung brauchen wir einen intimen Raum. Der Intimraum der Gemeinde konnte ebenfalls Barrieren von Unterschieden (arm/reich, Heide/Jude usw.) bestreiten. Haben wir diesen Intimraum noch?
Viele Christen leben heute abgeschottet, Christsein und das restliche Leben wird voneinander getrennt.
Teilnehmer (nach ABC): Abgesandter Ökumen. Kirchentag 2010
Anna-Schwestern
Barmh. Srn.v.hl. Vinzenz von Paul
Benediktinerabtei Neresheim
Benediktinerinnenabtei St. Erentraud
Berneuchener Dienst
Bruderschaft vom Gemeinsamen Leben
Christus Bruderschaft Selbitz
Communität Casteller Ring
EBK-Blumenmönche
Emergente Kommunitäten
Ev. Michaelsbruderschaft
Evangelische Kirche / Evang. Allianz
Familien mit Christus
Fokolarbewegung
Franziskanerinnen von Heiligenbronn
Geistl.Gemeindeerneuerung d.ev.Kirche
Gemeinschaft Christliches Leben
Gemeinschaft Immanuel Ravensburg e.V.
Gemeinschaft Zion-Vinegard Ravensburg
Großheppacher Schwesternschaft
Jesus Freaks
Johanniterorden
Kath. Integrierte Gemeinde
Katholische Integrierte Gemeinde
Kloster Kirchberg
Kloster Sießen
Lebensgem. f. d. Einheit der Christen
Missionarische Heilig Geist Gem. Steyl
Netzwerk Ökumene
Offensive Junger Christen OJC
Paulus Gemeinschaft Weißenstein
Sant’Egidio Würzburg
Unità dei Cristiani e.V.
Ich fand einen sehr interessanten Artikel in der aktuellen Ausgabe der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW).
„Die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) ist die zentrale wissenschaftliche Studien-, Dokumentations-, Auskunfts- und Beratungsstelle der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für die religiösen und weltanschaulichen Strömungen der Gegenwart. Sie hat den Auftrag, diese Zeitströmungen zu beobachten und zu beurteilen. Die Arbeit der EZW wird durch ein vom Rat der EKD berufenes Kuratorium kritisch begleitet. Ordnung für die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen
Die EZW will
zur christlichen Orientierung im religiösen und weltanschaulichen Pluralismus beitragen,
einen sachgemäßen Dialog mit Anders- und Nichtglaubenden fördern,
über Entwicklungen und Tendenzen der religiösen Landschaft in Deutschland informieren.
Ich war das letzte Wochenende in Bremen und besuchte die „Weserburg“ – ein Museum für moderne Kunst.
Es gab verschiedene Stockwerke mit verschiedenen privaten Sammlungen. Ich war erstaunt (das Ölmalerei so klar wie ein Foto sein kann) und erfreut (das Schablonenkunst auch legal ausgestellt wird).
Ich habe ein volles Wochenende hinter mir. Am Freitag-Abend hielt ich eine kleine Einheit im Teens Club (dort arbeite ich mit). Ich sprach über Vater/Mutter im Christentum (+ Bibel) und Islam (+Koran). Zum Schluss kam der wichtige Satz, den ich den Jugendlichen mitgeben wollte:
Psalm 27,10: „Wenn mich auch Vater und Mutter verlassen/verstoßen, der Herr nimmt mich auf.“ Die Teens waren so ruhig wie ich sie noch nie erlebt habe
Am Samstag ging es dann nach Hagen – dort legte ich bei einer Hochzeit auf. Am Sonntag-Mittag zurück um den Entschliff für die Predigt & den Lobpreis am Sonntag-Abend bei den Jesus Freaks Marburg vorzubereiten. Von denselben zurück machte ich noch das Seminar über Schulsozialarbeit fertig, welches ich heute im Marburger Bibelseminar hielt. Das Seminar ging von 8-13 Uhr. Danach musste ich noch schnell zur Hausaufgabenbetreuung in die Schule um dann nach 15 Uhr endlich den Heimweg anzutreten. Jetzt genieße ich den Abend und entdecke interessante Dinge…
1. Es gibt eine sehr interessante wissenschaftliche Erhebungen rund um das Thema „Soziale Marktwirtschaft“. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Kaufkraft, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Du kannst nach deinem Landkreis suchen und sofort werden Vergleiche zur gesamten Bundesrepublik erstellt. Sehr interessant!
2. Außerdem kann ich die Satire Sendung Extra3 einfach nur empfehlen. Bin schon dauernd am kröhlen
3. Und hier musste ich gerade schmunzeln: Die Erlebniswelt der Jugendlichen verstehen und ihnen generationsgerecht begegnen:
Die christliche Fachsprache, auch „Kananäisch“ bezeichnet, wird von normalen Home Usern oft nicht verstanden.
Hier eine kleine Übung dazu:
Bitte formuliere in ein paar knappen Sätzen, welche Bedeutung Jesus für dein Leben hat bzw. was Jesus dir gebracht hat.
Entschuldigt, wenn ich mich gerade nicht soviel melde. Wegen meiner neuen Spenden-Stelle und meiner bisherigen Anstellung bei der Schule muss einiges geklärt werden, nebenbei laufen Seminare, Predigten etc. an – was ich vorbereiten muss. Deswegen halte ich mich mal kurz.
(so sieht es heute in meinem Kopf aus)
Aber hier eine kleine Info:
Studientag mit Shane Claiborne und Chris Haw am 1. November 2009 in Pohlheim
Bei dem Studientag werde ich ein Seminar halten über das Thema:
>Emerging church: Hoffnung für Gemeinden und postmoderne Spielerei?<