Weisheiten der Menschen Part 16 von 18

  • Wir müssen es aussprechen, dass das Wesen der Schönheit nicht im Wirken liegt, sondern im Sein. ES müssten sonst Blumenausstellungen und Parkanlagen schöner sein als ein wilder Garten, der vor sich hinblüht irgendwo und von dem keiner weiß.
  • Jeder Tag ist der Anfang des Lebens. Jedes Leben ist der Anfang der Ewigkeit.
  • Gewalt ist ein grobes Werkzeug und ein unübbares, darum bleibt auch der Geist hinter ihm zurück, der keine Gewaltsamkeit kennt, denn Gewalt des Geistes ist ein Sieg von unüberwindlicher Sanftmut.
  • Liebhaben von Mensch zu Mensch: das ist vielleicht das Schwerste, was uns aufgegeben ist, das äußerst, die letzte Probe und Prüfung, die Arbeit , für die alle andere Arbeit nur Vorbereitung ist.
  • Es darf keine Zärtlichkeit der Liebe Macht haben über die Liebe selbst, keine darf mit der Gewalt der blinden Wiederholung sich aufdrängen, immer muss wieder eine ganz neue aus der Unerschöpflichkeit des Gefühls geboren werden.
  • Was aus der Freundschaft erkeimt, sind einzig die Früchte der Freundschaft; doch was aus der Liebe erblüht, ist dies die Liebe nicht selbst?
  • Du musst das Leben nicht verstehen, dann wird es werden, wie ein Fest.
  • Sei allem Abschied voran, als wäre er hinter dir.
  • Bleiben ist nirgends.
  • Dass man doch im Rückblick auf kein menschliches Angesicht, das einem je ernst und offen zugewendet war, sich vorwerfen müsste, es verraten oder versäumt zu haben.

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