Herr,
mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
- dass ich liebe, wo man hasst;
- dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
- dass ich verbinde, wo Streit ist;
- dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
- dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
- dass Ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
- dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
- dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
lass mich trachten,
- nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
- nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
- nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.
Denn
- wer sich hingibt, der empfängt;
- wer sich selbst vergisst, der findet;
- wer verzeiht, dem wir verziehen; und
- wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.
Herr,
- lass das Böse geringer werden und das Gute um so kräftiger sein;
- lass die Traurigkeit schwinden und Freude um sich greifen;
- lass uns annehmen und geben können und einander behilflich sein;
- lass die Missverständnisse aufhören und die Enttäuschten Mut gewinnen;
- lass die Kranken Trost finden und die Sterbenden dein Erbarmen;
- lass uns wohnen können auf Erden und die Ernten gerecht verteilen;
- lass Frieden unter den Menschen sein, Frieden im Herzen – rund um die Erde.
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