Leidenschaft – Lass mich …
Meine Gedanken LASSen MICH nicht los. Ich bin gefangen oder so frei – das es mir beides nicht gefällt.
Ich bin auf der Suche nach dem einen wahren Gott und finde… nur Stückwerk. Was für ein Scheiß.
Meine Leidenschaft explodiert, so dass ich zu dir schreie.
Meine Leidenschaft implodiert, weil ich nichts Eindeutiges finde.
Wenn nicht Du wer dann?
Deine Heiligkeit betört mich. Ich bin überwältigt!
Warum hab ich diese Gefühle und dieses Denken? Woher kommt das?
Die Welt und die Gedanken um mich herum tosen
und versuchen den Blick-auf-dich abzulenken, zu vernebeln.
Ist das ein Schicksal dieser Erde? Dieser Zeit? Ist das die schlimme Verheißung der Gottesferne?
Ich will es nicht, aber das spielt keine Rolle.
Ich fühl mich gefangen in Unklarheit. Ich wühle in einem Becken voller Luft und denke zu erdrinken.
Ich will dich sehen, schmecken, kennen lernen – Ich will das du dich mir offenbarst.
Warum passiert es nur so wenig oder gar nicht?
Ist es alles nur selbstverantwortete Trägheit?
Ich will ja laufen, nein sprinten – aber wohin?
In deine Richtung…
Aber es führen so viele Wege zu dir.
Lass mich doch rennen – LASS MICH doch.
Richtung und Befähigung – ist was ich wünsche.
Herr ich bin verzweifelt und ringe nach deinem Odem.
Aber solange ich nach dem Beispiel Jakobs mit DIR ringe, bin ich nicht am falschen Ort,
renne ich nicht in die falsche Richtung.
Herr, LASS MICH nicht los! Ringe mit mir!
Ich will deine Kraft spüren. Deine Nähe.
Symbol für Liebe, Festhalten, Treue, schon bestandene Errungenschaften, Annahme.
Breche meinen aufrechten Gang, genau wie Jakobs Hüfte. Dann gib mir ein Geistes-Rückrat!
Das ist mein „täglich Brot“, welches ich erbitte. Wenn du mir nicht hilfst – Wer solls dann tun?
LASS MICH dich erkennen, das Reine was du bist.
Danke Herr für dein Ganzes Ich.
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