Gottesdienst JF Marburg

Will nur kurz was schreiben… Situation Gottesdienst bzw. Treffen der JF Marburg, gestern Abend.

Am Anfang wurden wir gefragt, was wir heute eigentlich erwarteten. Fand ich eine super Frage. Sollte ich mir immer stellen. Ich erschrak, wie wenig ich erwartete. Aber ich merkte, ich war trotzdem völlig zufrieden und freute mich, meine Freunde der Jamily-Combilation wiederzusehen.

Heute war der katholische Pfarrer Franz Langenstein da, den wir als JF Marburg mal besucht haben. Hier berichtete ich. Er sprach von dem Gleichniss vom Sämann.  Details sind jetzt egal, was ich wichtig fand:

Wir haben alle Traumbilder von Gott in uns. So wie wir uns Gott vorstellen. Besonders bei Kindern ist das Traumbild ausgeprägt. Lieb ich das Traumbild von Gott oder liebe ich ihn so, wie er wirklich ist? Umso mehr ich mich mit ihm auseinandersetze und offen bin, umso kann er sich zu erkennen geben wie er wirklich ist. Jawoll! – Das traf Gedanken die ich in letzter Zeit mit mir herumtrug.

Was passiert wenn unser Traumbild von Gott bricht? Darf er sein wie er ist oder verlieren wir unseren Glauben oder füllen unser gebrochenes Traumbild mit Ersatzgöttern wie Beschäftigungsmedien, Arbeit, verharren in unserem alten Gottesbild?

Wenn wir immer mehr erkennen, wie Gott ist, ist er trotzdem immer größer und unser Bild von ihm wird nicht fertig. Aber er und das vollständige Bild wächst in uns heran. Und das ist unsere Lebensberufung. Gott in mir auszuwachsen, so dass Gott sich in uns in seinem Bild wiedererkennt.

Herrliche Formulierungen von Franz. Dieser Pfarrer ist super!

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