Treffen von Verantwortlichen – Part 3

Ich war vor kurzem für unsere Initiative: „Emergente Kommunitäten“ auf einem Treffen für christliche (katholische & evangelische) Bewegungen, Initiativen, Kommunitäten und Werken eingeladen. Das „Treffen von Verantwortlichen“ will sich auf der ökumenischen Ebene für die Einheit der verschiedenen Christen einsetzen. Es war super sich mit so erfahrenen, weisen Menschen zu unterhalten. Vom zölibatär lebendem ev. Mönch, bis zur katholischen Psychologin/Theologin…
Hier nun einige Gedanken, die ich mir notiert habe. Hier findest du die Gedanken meines Bruders Daniel Sickinger der auch für Emergente Kommunitäten dabei war.

Das Thema war: „Orte der Hoffnung – prophetische Zeichen“

  • Da steht eine ca. 80 Jährige, ungefähr 1,50 m große Frau vorne, aus einem Orden aus der Nähe Darmstadts, bei der es sehr viele interne Veränderungen gibt (z.B. ist die Gründerin gestorben) und sagt: „Neues ist eine Spezialität von Gott. Neues soll entstehen. Dabei soll nicht das Alte vergehen, sondern das Neue soll aus dem Altem hervorgehen!“ Und ich wusste, die hätte auch sagen können, das das Neue ja alles so schlimm ist: Die jungen Generationen, die Technik usw. Aber mit diesem Satz findet sie eine herrliche Verbindung zwischen Neuem und Altem. Danke!
  • „Weil sie jeden Tag beten, haben sie keine (Berührungs-)Angst vor den Armen und keine Furcht vor den Mächtigen“.
  • Uns geht es eigentlich sehr gut und daher jammern wir oft auf einem sehr hohen Niveau.
  • Mitarbeiterführung: „Man muss den jungen Menschen ein wenig höher ansetzen, als er sich selbst einschätzt. Das nennt sich Vertrauenspädagogik :-)
  • Hoffnung steht in Gottes Licht, Glaube steht in Gottes Zuversicht. Liebe steht in göttlicher Kraft.
  • Wir können Gott nicht verstehen oder ihn durch unseren Verstand erkennen. Nur durch Vertrauen können wir sehen.
  • Ein von Gott gerufener und berufener Mensch geht, lässt alles liegen und zwar im Vertrauen darauf, dass Gott weiß was er tut.
  • Wir können Gott nicht definieren, daher können wir auch den Menschen nicht definieren. Somit können wir Einheit nicht durch Abgrenzung (z.B. Dogmen) erlangen, sondern durch Beziehung, durch das gemeinsame Leben.

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